
Sich körperlich betätigen im Sinne
von Fahrradfahren ist gut.
Ergonomisch und Gelenkschonend Fahrradfahren ist sehr gut.
Ergonomisch gerechte Produkte sorgen für eine bessere und konstante
Leistung. Außerdem sorgen sie für eine erhöhte Sicherheit und für
weniger Schmerz. Heutzutage kann ein Fahrrad -mechaniker /
-fachverkäufer Ihr Fahrrad perfekt auf Ihren Körperbau abstimmen.
Sei es mit einer Anpassung der Sitzposition oder das Abstimmen der
einzelnen Winkel zueinander.
In den folgenden Seiten stellen wir Ihnen einige Schwachstellen des
Körpers vor und dazu auch immer einen Ergonomischen Lösungsweg.
- Die Wirbelsäule
Die schlechteste Position auf einem Fahrrad, ist die Sitzposition
mit einem „runden“ Rücken. In dieser Position dienen die
Bandscheiben und Knochen der Wirbelsäule als Stoßdämpfer, außerdem
ist die Atmung eingeschränkt und der Nackenbereich verkrampft
sich.
Die richtige Sitzposition beträgt ca. 60-45°. Der
Schulter-Nackenbereich ist entspannt und das Körpergewicht
verteilt sich auf.
- Sattel
- Pedale
- Lenker
Durch eine gefederte Sattelstütze, werden die Stöße und
Vibrationen nicht durch die Bandscheibe abgefangen sondern zum
größten Teil durch die Federung der Sattelstütze.
Vorraussetzung einer optimalen Sitzposition ist die richtige
Abstimmung der Rahmenhöhe auf die Körpergröße.
- Der Schulter-Nacken-Bereich
Eine Verkrampfung des Schulter-Nacken-Bereichs kommt durch eine
schlechte Sitzposition zustande. Um den Straßenverkehr aufmerksam
verfolgen zu können, wird der Kopf immer in eine unphysiologische
Position gebracht. Daraus entstehen Schmerzen im
Schulter-Nacken-Bereich. All dies sind Folgen einer falschen
Sitzposition meist ist der Lenker falsch eingestellt.
Eine Lösung könnte ein verstellbarer Vorbau bringen. Somit wird
die Position mehr in die Senkrechte verlagert.
- Die Hände (Handgelenke)
Sollten Sie während des Fahrradfahrens ein Kribbeln in den Fingern
spüren oder Ihre ganze Hand schläft ein, dann liegt dies meist an
einer Einklemmung der Nerven die das Handgelenk versorgen.
Zu dieser Einklemmung kommt es durch eine falsche Sitzposition und
durch eine falsche Griffhaltung. Das Handgelenk wird
unphysiologisch gehalten und belastet.
Um das Problem zu lösen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:
- Montage eines neuen Multipositionslenkers. Dieser Lenker lässt
die meist möglichen Griffpositionen zu, somit kann man öfters
seine Handposition verändern. (Dies fördert die Durchblutung der
Hand)
- Ergonomisch geformte Griffe „Ergomo Griffe“
- Montage einer gefederten Vordergabel. Diese absorbiert Stöße,
die sonst Hände und Schultern hätten aufnehmen müssen.
- Das Gesäß
Beim Fahrradfahren darf das Gesäß nicht schmerzen.
Fühlen Sie sich in Ihrer Sitzposition unwohl oder schmerzt das
Gesäß, dann sollten sie einen neuen Fahrradsattel ausprobieren.
Bei Fahrradsätteln gibt es Geschlechtliche unterschiede.
Der Sattel für die Frau ist etwas breiter am ende, dafür weniger
lang. Dies liegt daran dass die Frau ein Breites Becken hat.
Der Sattle für den Mann ist etwas länger vorne, dafür weniger
breit hinten.
Es gibt auch Sättel mit Gel-Füllung um die Druckbelastung besser
zu verteilen.
- Die Hüfte
Zur Regeneration des Hüftgelenks ist Fahrradfahren gut geeignet.
Jedoch sollte man dann darauf achten, dass das Fahrrad einen
tiefen Einstieg hat.
- Das Knie
Schmerzen in den Kniegelenken entstehen meist durch eine falsche
Sattelhöhe oder durch eine zu hohe Schaltübersetztung.
Faustregel, für die Sattelhöhe ist: Im Sitz auf dem Fahrrad, die
Ferse auf das Pedal stellen und nun müsste das Knie noch eine
leichte Beugung aufweisen.
Ist dem nicht so, so ist Ihr Sattel zu hoch eingestellt und es
kommt zu einer Überdehnung des Kniegelenks.
- Der Fuß
Sollte Ihr Fuß einschlafen oder Kribbeln so liegt dies, in den
meisten Fällen, an einer falschen Fußstellung auf dem Pedal.
Erstmal sollte man die Sattelhöhe einstellen. Danach sollte man
darauf achten, das sie möglichst nur mit dem Vorfuß fahren.
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